Die ideale Schlafumgebung für Ihr Baby

Wieso ist besonderer Wert auf eine ideale Schlafumgebung zu legen?

Mehr als 2/3 der Zeit im ersten Lebensjahr verbringt das Baby im Bett und prägt es in seiner Entwicklung.Einerseits behütet das Bettchen das Baby und gibt Sicherheit sowie Wärme, andererseits sollten gewisse Standards für Sicherheit sorgen.

Dazu liegen nicht nur genügend wissenschaftliche Untersuchungen vor, sondern es wurden in den Geburtskliniken Maßnahmen im Sinne von Präventionen gebildet. Zielsetzung ist dabei die Eltern sensibler auf die Bedürfnisse und die Sicherheit des Babys zu machen. Dazu legen die Hebammen die Babys zum Schlafen auf den Rücken in einem Schlafsack, damit keine Überwärmung entsteht und laufend frische Luft eingeatmet werden kann.

Danach sollte auch im häuslichen Bereich die ideale Schlafumgebung eingerichtet werden.Wie folgt könnt Ihr ideal vorgehen:

  • Baby schläft im eigenen Nestchen mit einem Schlafsack ohne Bett und Zudecke im elterlichen Schlafzimmer
  • Die elterlichen rhythmischen Schlafgeräusche beruhigen das Baby
  • Position des Nestchen abseits von Elektroleitungen (Elektrosmog) und Fenstern (Zugluft)
  • Luftdurchlässige Matraze aus Naturmaterialien samt Bettbezug aus Naturfasern
  • Matrazenschoner als atmungsaktibe und wasserfeste Unterlage unter dem Spannbettuch

 

Im Nachgang findet Ihr die ausführliche Beschreibung der wichtigsten Punkte, um bestmöglich informiert zu sein.

Die Wiege besitzt eine luftdurchlässige Matratze aus Naturmaterialien, damit keine Lösungsmittel ausdünsten, in einer Höhe von 3 – 4 cm. Als Matratzenschoner sollte eine atmungsaktive und wasserfeste Auflage dienen, die gewaschen werden kann. Darüber liegt das Baby auf dem Rücken in einem Schlafsack aus naturbelassener Baumwolle in Birnenform mit einem 2/3 umlaufenden seitlichen Reißverschluss. Die Baumwolle sorgt für genügend Wärmeaustausch, die Birnenform verhindert ein drehen auf den Bauch und mit dem von unten zu öffnenden Reißverschluss kann nachts leichter gewickelt werden. Achten Sie auch, dass Himmel, Moskitonetz oder Gardinen nicht erreicht werden und Vorsicht auch mit Spielzeug mit Ketten und Schnüren, die sich das Baby umwickeln kann und sogar strangulieren könnte.

 Das Gleiche gilt für das Gitterbettchen, die dem die Abstände zwischen den Stäben zwischen 4,5 bis maximal 7 cm sein sollten. So können sich weder Köpfchen, Beine oder Füße einklemmen. Eine gute Matratze ist aus natürlichen Materialien wie Kokos und mit wärmender Wolle überzogen, die Luft zirkulieren lässt, falls sich das Baby wirklich auf den Bauch drehen sollte. Die Matratzenstärke liegt bei 6 – 8 cm, damit kann das Baby nicht zu tief einsinken und hat beim Stehen doch noch eine feste Trittsicherheit. Darüber schläft das Baby auf einem atmungsaktiven Schoner ohne Bett und Zudecke in einem Schlafsack .Dadurch wird Überwärmung drastisch reduziert und die Gefahr des plötzlichen Kindstodes erheblich gemindert. In Betten und Zudecken kann des dem Baby schnell zu warm werden und das Baby kann sich keine Decke über den Kopf ziehen und die eigene Luft wieder einatmen. Die Sauerstoffversorgung und die Frischluftzufuhr sowie die Wärmeableitung über den Babykopf sind nur ohne Betten und Zudecken gesichert.

 Weshalb als bester Schlafplatz des Babys ein naturbelassener Schlafsack von vielen Hebammen empfohlen wird, der mit dem Baby mitwächst und für alle Jahreszeiten verwendet werden kann. Damit kann effektiv Geld gespart werden, denn es genügt ein Modell statt Winter– und Sommerversion und alle paar Monate die nächste Größe. Prinzipiell gilt als richtige Größe bei der Auswahl eines Schlafsackes die Rumpflänge des Babys (ohne Kopf) plus 15 cm. 

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